Grün mit Anspruch

Ein Garten kann stilvolle Oase, Rückzugsraum, Nahversorger, ein Ort der Zusammenkunft oder alles zusammen sein. assets fragte die BeGRÜNder, Spezialisten für Garten- und Landschaftsbau in Niederösterreich und Wien, was das Gartendesign heute können muss.  Text: Elisabeth Klokar

Die Symbiose zwischen Mensch, Architektur und Natur macht Gärten so besonders. Seit 25 Jahren planen die BeGRÜNder „Gärten mit Charakter“. Das Team rund um Jörg und Christiane Zecha berücksichtigt dabei nicht nur den langfristigen Wandel der Natur als Konzept, sondern nutzt den Wechsel der Jahreszeiten gleich als gestalterisches Element. „Auch nach all dieser Zeit lieben wir es, Gärten zu schaffen, welche den Charakter der Besitzer widerspiegeln, ihren persönlichen Wunschvorstellungen entsprechen und keine Selbstdarstellung des Planers sind“, beschreibt Jörg Zecha seine Philosophie und Vision. Umfangreicher wurden mit der Zeit nur die Projekte: Heute entwickelt ein Team von Spezialisten teils komplexe Lösungen. Reichten anfangs einfache Handskizzen aus, sind inzwischen detailgenaue CAD-Visualisierungen Standard geworden.

Qualität und Vertrauen

Von „Kunst im Vorgarten“ über ein „Kleinod im Landhausstil“ bis hin zum „Wochenendrefugium mit Sauna“, die Beispiele verdeutlichen die detailverliebte BeGRÜNder-Handschrift. Projekte dieser Art gelingen, wenn das nötige Vertrauen und der Dialog gegeben sind. „Unsere Referenzen helfen Kunden bei der Entscheidungsfindung, Weiterempfehlungen sind ein zusätzlicher Vertrauensvorschuss. Stimmen die Werte und das Verständnis für Ästhetik und Architektur überein, ist Zuhören das Wichtigste, das Zweitwichtigste Aufrichtigkeit und Transparenz“, weiß Zecha aus Erfahrung. Über 700 Projekte realisierte das 30-köpfige Team der BeGRÜNder in mehr als zwei Jahrzehnten, derzeit sind es circa 50 pro Jahr.

Langfristige Pflege erwünscht

„In den letzten Jahren wünschen sich Kunden verstärkt das Gesamtpaket Garten“, erklärt Zecha, „sowie die anschließende längerfristige Pflege der Grünflächen.“ Bedingt durch den Klimawandel spürt man auch bei uns die Extreme: lange Hitzeperioden und Trockenheit gefolgt von Starkregenmengen und Wind. „Bei der Planung müssen wir das inzwischen berücksichtigen. Einerseits bei der Pflanzenauswahl, andererseits auch bei der Topografie oder bei der Oberflächenentwässerungsmöglichkeit“, so der Experte.

Der designte Nutzgarten

Mit einem Eigengarten holt man sich gewissermaßen auch die Natur zurück: Man gestaltet sich ein Stück Landschaft nach seinen eigenen Bedürfnissen. Heute reicht die gewachsene Natürlichkeit vom formal geplanten Pool-Garten bis zum blühenden Landschaftsgarten, gefolgt von einem besonders beliebten Trend: Nutzgärten, die sich in das Gartendesign gut integrieren.  Damit der Außenbereich den Innenbereich ergänzen und erweitern kann, leben Gärten vom Einsatz besonderer Pflanzen und Materialien, angelegt nach vorher definierten Blick-Beziehungen. Gelingen kann das mit vielfältigen Raumlösungen, Bodenbelägen, Außenbeleuchtungen, Wasserflächen, (Solitär-)Pflanzen und natürlich Gartenmöbeln, wobei diese bei den BeGRÜNdern erst im zweiten Schritt ausgewählt werden. Vorrang hat immer das Grundkonzept, mit dem der Kunde langsam mitwachsen kann.  ←

form follows function“ – Im Interview erklärt BeGRÜNder-Chef Jörg Zecha, was für ihn gutes Design ausmacht und warum Gärten mehr als nur gefällig sein sollten.

Wie gehen Sie an Aufträge heran?

Zu Beginn lernt man sich kennen. Man begutachtet die Liegenschaft, die Umgebung und klärt Ansprüche ab, auch wenn das in der Kürze durchaus eine Herausforderung ist. Danach erstellen wir ein Entwurfskonzept. Wenn die Richtung passt und das Budget geklärt ist, beginnt die Detailplanung in unterschiedlich intensiver Auseinandersetzung und geht schließlich über in die Ausführung.

Was macht gutes Gartendesign aus?

Das Wichtigste für mich ist der Leitsatz: Form follows Function. Eine optisch schöne Planung, die die Zweckmäßigkeit miß­achtet, ist eine Themenverfehlung. Gutes Design unterscheidet sich von oberflächlicher Schönheit eben durch diese Nutzbarkeit – der Garten sollte ja genauso wie Wohnraum nicht nur dem Auge dienen. Natürlich geht es nicht ohne Kompro­misse, diese klärt man im Vorfeld. Die Vorlaufzeit eines Projekts beläuft sich auf drei bis sechs Monate. Selten kürzer, dafür immer wieder viel länger.

Wird im Garten wegen der Inflation der Rotstift angesetzt?

Für eine Einschätzung ist es noch zu früh. Unsere Kunden investieren in der Regel in die eigene Zukunft. Künftig wird die Luft bestimmt dünner werden.

Was wünschen sich die BeGRÜNder für die kommenden 25 Jahre?

Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, dem Herzstück der Firma, schöne Pro­jekte für zufriedene Kunden realisieren
zu können.   ←

Jörg Zecha gestaltet mit seinemBeGRÜNder-Team seit 25 Jahren Gärten mit Charakter.

Facts

Büro, Design & Lager

3033 Hochstrass 599

Schauraum & Beratung

Schottenring 31, 1010 Wien

Beratung & Gartenmöbel

Yes my dear, im Daringer Hof, Sieveringer Straße 36, 1190 Wien

www.begruender.at

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