Rom: Steigende Nachfrage nach Wohnimmobilien

Laut dem aktuellen „Marktbericht für Wohnimmobilien in Rom zweites Halbjahr 2021“ von Engel & Völkers, festigt der Immobilienmarkt in Italiens Hauptstadt die im Sommer 2020 begonnene Erholung. „Der Premiummarkt in Rom hat sich gut entwickelt und zeichnet sich durch eine anhaltende Nachfrage aus“, sagt Helio Cordeiro Teixeira, Geschäftsführer des Engel & Völkers Market Center in Rom.

„Die Wiederbelebung der Wirtschaft, unterstützt durch erhebliche Mittel des Nationalen Konjunkturprogramms, hat dazu geführt, dass Menschen wieder Immobilien kaufen möchten. Dieser Wunsch wird außerdem von dem Bedürfnis nach einer Verbesserung der eigenen Wohnverhältnisse angetrieben. Wir erwarten, dass die starke Nachfrage das Preiswachstum im Wohnungssektor im Jahr 2022 weiter anheizen wird“, schließt er ab.

Steigende Zahl von Immobilientransaktionen für Wohnungen und Häuser

In der zweiten Jahreshälfte 2021 war der Immobilienmarkt in der italienischen Hauptstadt von einer anhaltenden Nachfrage geprägt. Die begehrtesten Immobilien in den zentralen Stadtteilen Trastevere, Ponte, Campo Marzio und dem Monteverde-Viertel sind hochwertig renovierte Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Preise reichen hier von 5.000 Euro bis zu maximal 9.000 Euro pro Quadratmeter. Die internationale Nachfrage nimmt in dieser Gegend zu. Rund 10 Prozent der Käufer kommen aus dem Ausland, vor allem aus den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Frankreich. Sie suchen in diesen prestigeträchtigen Stadtgebieten hauptsächlich zu Investitionszwecken. Im historischen Zentrum nahe der Piazza Navona, einem der berühmtesten Plätze Roms, steht ein Haus für 11 Millionen Euro zum Verkauf.

Die Vorliebe für größere Innen- und Außenräume, das Vorhandensein von Grünflächen und die Möglichkeit, sich leicht bewegen zu können, ohne sich mit dem städtischen Verkehr auseinandersetzen zu müssen, sind immer noch die vorherrschenden Aspekte für Käufer, ungeachtet der aufgehobenen Pandemiebeschränkungen. In Prati-Vatican, Parioli und Trieste-Salario, die alle an den Ufern des Tibers liegen, erreichen die Quadratmeterpreise für neue oder renovierte Wohnungen maximal 7.100 Euro, während sanierungsbedürftige Wohnungen bei 4.200 Euro pro Quadratmeter beginnen. Neben dem erneuten Interesse an zentralen und prestigeträchtigen Gegenden gibt es auch eine wachsende Nachfrage nach Immobilien in den halbzentralen Wohngebieten mit Grünflächen und guter Anbindung an die Stadt: San Giovanni, Monte Sacro-Talenti, Balduina, Ostiense, Colli Portuensi-Gianicolense, EUR (Esposizione Universale Roma) und Palocco. In diesen Bezirken liegen die Preise für Häuser bei bis zu 5,9 Millionen Euro.

Ausblick: Stabiles Wachstum von Nachfrage und Preisen in den kommenden Monaten

Laut Engel & Völkers wird die Nachfrage in der ersten Jahreshälfte 2022 stark bleiben und im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum des Landes stehen. „Der Aufwärtstrend bei den Käufen wird sich in Rom in den kommenden Monaten fortsetzen, vor allem in den gut angebundenen zentralen und semizentralen Gebieten, mit einem leichten Preisanstieg“, folgert Helio Cordeiro Teixeira. Hinzu kommt die lang erwartete Erholung des Tourismus- und Gastgewerbes, die sich in privaten Investitionen und einem wachsenden Interesse von Fonds und institutionellen Anlegern aus der ganzen Welt äußert. Es ist auch offensichtlich, dass Rom im internationalen Vergleich eine äußerst attraktive Stadt ist, da die Durchschnittspreise in den zentralen Lagen nicht so hoch sind wie in anderen europäischen Hauptstädten wie Paris oder London.

Weitere Informationen zum Wohnimmobilienmarkt Rom finden Sie im englischsprachigen Marktbericht (ab Seite 34) „Marktbericht für Wohnimmobilien in Rom zweites Halbjahr 2021“ von Engel & Völkers.